Umdenken beim demografischen Wandel (Antrag zum 58. LaKo)

Der Landeskongress möge folgendes beschließen:

 

Umdenken beim demographischen Wandel

Die Jungen Liberalen Baden Württemberg fordern ein Umdenken im momentanen Umgang mit dem demographischen Wandel. Anstatt ihn als gegeben hinzunehmen, müssen Maßnahmen zur Erhöhung der Geburtenrate ergriffen werden. Hierzu sind folgende Punkte zu beachten:

  1. Noch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch wenn in den letzten Jahren eine positive Entwicklung in der Richtung festzustellen war, so muss das Thema noch stärker als bisher behandelt werden. Hierzu zählen unter anderem mehr Betreuungsplätze und die Möglichkeit für beide Elternteile sich eine Berufsauszeit zu nehmen.
  2. Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein. Der Wunsch nach Kindern ist ungebrochen, aber dennoch bekommen viele Paare keine Kindern, weil sie für sich feststellen müssen das sie den finanziellen Mehraufwand nicht tragen können. Insbesondere Familien aus der unteren Mittelschicht sind hiervon betroffen, die trotz sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung durch Kinder in die Armut abzurutschen drohen. Deshalb die Forderung das Kindergeld stark zu erhöhen.
  3. Ausbildung verbessern. Wir brauchen nicht nur mehr Krippenplätze sondern auch eine qualitativ bessere Betreuung. Je früher man Kinder fördert, desto effektiver ist diese Förderung. Um dies umzusetzen fordern wir eine bessere Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher.
  4. Mehr männliche Erzieher. In den letzten Jahren wurde immer deutlicher dass die Jungen immer stärker zurückfallen. Um dieser Entwicklung zu begegnen und langfristige Ungleichheiten zu vermeiden, müssen mehr Männer als Erzieher angeworben werden.

 

Begründung:

Erfolgt mündlich