Jugendgemeinderat

Wir junge Liberale unterstützen die Forderung nach der Einführung eines Jugendgemeinderats in Karlsruhe.

Für einen Jugendgemeinderat sprechen insbesondere die folgenden Argumente:

  • Ein Jugendgemeinderat stellt eine positive Signalwirkung für/auf die Jugend dar und motiviert junge Menschen, sich (politisch) zu engagieren.
  • Neben dem Engagement stellt er auch eine Diskussionsplattform für Jugendliche bereit, was die außerschulische Bildung und den Meinungsaustausch auch unter Jugendlichen verschiedener politischer Jugendorganisationen.
  • Die Politik kann durch den Jugendgemeinderat neue Sichtweisen auf unterschiedliche Problemfelder in Karlsruhe gewinnen und sich gegebenfalls fertig aufgearbeiteter Lösungsmöglichkeiten bedienen.
  • Im Stadtjugendausschuss sind nur die Jugendlichen stimmberechtigt, welche aus einem der vertetenen Jugendvereine/-verbände kommen und somit spiegelt der Stadtjugendausschuss letztendlich immer nur die Ansicht der Jugendlichen wieder, die gleichzeitig in einem bestimmten Verein tätig sind. Im Jugendgemeinderat kann hingegen ein Querschnitt durch alle Karlsruher Jugendlichen repräsentiert sein.
  • Mit der Institution eines Jugendgemeinderats existieren gute Erfahrungen in anderen Gemeinden wie z.B. Böblingen.
  • Ettlingen besitzt mit 39000 Einwohnern einen Jugendgemeinderat, wohingegen Karlsruhe 290000 Einwohner hat und zudem Unicef-Kinderstadt 2010 ist.